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„Irgendwie war der Januar ganz schön schwer…“ Das war mein erster Impuls, als es darum ging den Monatsrückblick für Januar 2021 zu schreiben. Dass das nur zum Teil stimmt und sich schwere, freudige und bezaubernde Momente die Waage halten, kannst du hier in meinem allerersten Monatsrückblick überhaupt für Januar 2021 lesen.

Homeschooling und Lockdown bestimmen unseren Alltag.

Eigentlich habe ich den Lockdown bisher nicht als so belastend empfunden. Jetzt im Monatsrückblick für den Januar hab ich gemerkt, wie sehr es sich während des Monats für mich geändert hat. Ich mag einfach nicht mehr! Nicht mehr meinen Sohn dazu zu motivieren, seine Schul-Aufgaben zu erfüllen die ansonsten nicht wirklich durch die Schule begleitet werden. Mir fällt es zunehmend schwerer zuzusehen, wie sehr die Kinder darunter leiden, kein Fussball mehr mit anderen spielen und ihre Freunde nicht mehr treffen zu können. Sie sind irgendwie einer Sinnlosigkeit und einem Abwarten ausgesetzt – ohne Aussicht auf Veränderung. Und das in einer Zeit, wo sie etwas ganz anderes zum selbstbestimmten, freud- und sinnvollen Lernen brauchen. Was geben wir den Kindern da gerade eigentlich mit?

Ich merke bei mir eine zunehmende Überforderung und Unlust, das alles zu händeln und unter einen Hut zu bekommen. Auch in meiner Praxis merke ich deutlich, wie sehr die Einsamkeit und seelische Not zunimmt. Ich bekomme mit, wie Menschen alleine sterben, alleine im Krankenhaus oder zu Hause sind und tagelang niemanden sehen. Traurigkeit und Ohnmacht werden so präsent.

Ich habe keine Lösung und auch keine Ideen, wie es besser gehen kann. Ich merke einfach nur, dass mich die Situation gerade wütend und traurig macht, ich mich zunehmend ohnmächtig fühle.

Keine Ahnung, ob das in den Monatsrückblick gehört – für mich persönlich würde es sich falsch anfühlen, es nicht zu erwähnen.

Bloggen als neue Erfahrung

Steile Ziel-Vorlage für 2021: mindestens 50 Blog-Artikel zu schreiben. Nach einem euphorischen Start am 4.Januar und 3 fertigen Artikeln, geht es weiter. Es gab schon viele positive Rückmeldungen und Reaktionen aus meinem Umfeld.

Für mich ist dabei die größte Herausforderung, mit Freude dabei zu bleiben und nicht in die Content-Angst zu gehen. Ich will authentisch darüber schreiben, was mir wichtig ist – persönlich und in meiner Arbeit. Nicht darüber, was vielleicht „richtig“ wäre.

Auftanken und Erden mit Waldbaden

In die Natur und in den Wald gehen geht zum Glück immer! Auch im Lockdown, im Regen oder im Schnee – so wie wir es im Januar ganz oft hatten. Wann immer mir die Decke auf den Kopf fiel, ich mich steif und unbeweglich fühlte, mal Dampf ablassen wollte oder einfach nur Freude daran hatte, mich zu bewegen, zu fühlen und zu atmen. Einfach rausgehen – an meine Lieblingsorte im Wald oder ans Wasser.

Die Biber sind zurück

So haben wir hier am heimischen Fluss Bieber entdeckt. Einfach so kann man ihre Burgen entdecken und sehen, welch dicken Stämme sie umnagen können – Wahnsinn! Ich bin völlig fasziniert. Ich wünsche mir sehr, dass sie sich hier so wohl fühlen, dass sie hier bleiben und dauerhaft ihren Lebensraum finden!

Bewegen und Fühlen mit Körperprozessen und mit Yoga

Zum Jahresbeginn habe ich mir selber einen Kurs in Body Release geschenkt – nur für mich. Einen Kurs speziell für Menschen in helfenden und therapeutischen Berufen, wo es darum geht über intensive Körperprozesse wieder oder überhaupt gut für sich selbst da zu sein. Die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren und dafür zu sorgen, dass ich in meiner Kraft bin und bleibe, statt nur für andere da zu sein. Seit Mitte Januar bin ich dabei und es passieren bereits jetzt spannende Dinge ;-). Dazu bestimmt mal mehr in einem weiteren Blog-Artikel!

Außerdem habe ich endlich wieder damit begonnen, für mich Yoga zu machen (Punkt 28 auf meiner Bucket-Liste). Das tut mir wieder mega gut und ich spüre wieder besser, welches Geschenk Yoga ist.

Was war noch im Januar 2021?

  • Wir haben viel mehr miteinander gespielt als sonst und dabei so manches alte Spiel (z.B. Spiele ab 5 Jahren) wiederentdeckt, was teilweise ganz schön lustig war.
  • Oder wir haben vor allem witzige Filme zusammen geguckt.
  • Meine Yoga-Kurse laufen online weiter.
  • Mein mediales Mentorship bei Jackie Wright ist ausgelaufen.
  • Einmal pro Woche hatten wir Hundebesuch von der gerade läufigen Hündin Abby, die ansonsten als Begleithund beim Gassiservice dabei ist. Sie hat uns Abwechslung und frischen Wind in den Homeschoolingvormittag gebracht.
  • Gutes Essen, gutes Kochen und manch neu Gewohnheit in unserem Patchwork-Zusammenleben
  • Dankbarkeit darüber, in so schöner und naturnaher Umgebung zu leben, einen eigenen Garten und viel Platz zu haben
  • zum ersten Mal Wurmkompost geerntet
  • Ich war endlich wieder joggen um das Ziel „10 km zu joggen“ auf meiner Bucket-Liste vielleicht schon in 2021 zu erreichen
  • Wir haben die ersten Waldbade-Termine für 2021 geplant

Ausblick auf den Februar 2021:

  • ich möchte gerne zu meinem Wort des Jahres 2021 „Freude“ eine eigene Blogartikel-Reihe machen, vielleicht einen Artikel pro Monat. Ich habe dazu schon einige Ideen …
  • mit einer Fotografin ein Draußen-Fotoshooting machen
  • meine beiden Webseiten weiter umgestalten, denn aktuell ist dort Baustelle
  • trotz Lockdown und Homeschooling will ich meine Freude behalten 😉