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Ich bin bei jedem Monatsrückblick aufs Neue überrascht, wie sich aus ein paar Gedanken, Stichworten und Notizen plötzlich für ein Gesamtpaket entwickelt. Jeder Monatsrückblick bekommt seine eigene Dynamik und hat ein Eigenleben. Dieser wollte definitiv geschrieben werden und ist in einem Rutsch entstanden.
Diesmal geht um Erkenntnisse und die Notwendigkeit einer Bestandsaufnahme und Entscheidungen fällen für Veränderung – entstanden aus körperlichen und mentalen Stillstand heraus.

Leider lange krank im Oktober

Der im September begonnene Husten hat sich leider fast durch den ganzen Oktober gezogen. An sich nicht schlimm, nur einfach für mich wie ein gefühlter Rückschritt durch die jahrelange Erfahrung, die wir miteinander gemacht haben. Alte Gefühle von Hilflosigkeit, Schmerz und Stillstand durften sich wieder zeigen – und bearbeitet werden. (Wie z.B. bei der Yager-Therapie Weiterbildung Anfang Oktober).

Leider hat mir das lange Kranksein viel Kraft gekostet und meinen Schwung und Tatkraft ordentlich gebremst. Ich habe mich sowohl körperlich als auch mental richtig unwohl gefühlt. Meine Arbeit hat für 2 Wochen stillgestanden, denn ich konnte mit starkem Husten einfach keine Hypnose-Sitzungen durchführen. In Zeiten von Corona schon gar nicht.

Aber abgesehen vom körperlichen Zustand habe ich immer mehr und mehr das Gefühl bekommen, dass sich etwas ändern muss. Dass maches nicht rund läuft, ich irgendwie unzufrieden bin und sich alles nach zu viel anfühlt.

Zwei Dinge sind mir wegweisend begegnet:

  • Ich bin viel in den Wald gegangen, meistens querfeldein. Und immer und sofort bin ich in die Heilkraft des Waldes eingetaucht. Mein Husten hat sich beruhigt und ich habe mich jedes Mal einfach glücklich, dankbar und berührt gefühlt.
  • Über 2 Wochen lang haben mich Eichhörnchen ganz intensiv begleitet. Laut keckernd und schimpfend haben sie mich ganz nah vorbei gehen lassen. Das ist mehrmals passiert. Wie wenn sie wirklich gesehen werden wollten. Ein anderes Mal begleitete mich ein Eichhörnchen in einer langen Gebüschreihe über eine richtig lange Strecke hinweg. Blieb ich stehen, blieb es auch stehen und zeigte sich mir. So begleitete es mich bis zum Ende der Allee und ich war irgendwie sehr berührt. Und auch bei uns im Garten war ein Eichhörnchen zu der Zeit sehr präsent.

Ich habe mich gefragt, ob und was mir das bedeuten könnte. Ich habe mich über Eichhörnchen als Krafttier schlau gemacht, aber es hat mich nicht so angesprochen. Oder das, was mich angesprochen hatte, konnte ich nicht in Worte fassen. Dann fiel mir mein Tierorakel-Kartenset ein und dort bekam ich eine Antwort, die sich so richtig und stimmig angefühlt hat. Dass ich genug Wissen und Erfahrung angesammelt habe, um all dieses Potential jetzt zu nutzen. Dass es genug ist, genug da ist und ich genug bin. Das hat mich unglaublich entspannt. Nicht mehr auf der Suche zu sein, zu entspannen und das, was da ist zu nutzen. Seit dieser Erkenntnis ist mir tatsächlich kein Eichhörnchen mehr begegnet ;-).

Von der Notwendigkeit mich neu zu sortieren

Jetzt geht es also darum, mir meine gesammelten Schätze anzusehen. Mir gefällt diese Bild tatsächlich gerade sehr gut und ich kann es gut nutzen, um mich zu sortieren. Um klarer zu werden. Und wenn ich bei diesem Bild des gesammelten Wintervorrats bleibe, dann kann aus dem, was ich nicht nutze, etwas neues entstehen.

  • Was habe ich alles gesammelt?
  • Was will ich?
  • Und welches Potential steckt in jedem einzelnen Schatz?
  • Welchen möchte ich nutzen und welcher darf einfach da sein?
  • Was brauche ich davon?

Bestandsaufnahme und Ziel bestimmen. Das Ziel habe ich in den vergangenen Wochen tatsächlich etwas aus den Augen verloren und ich habe mich sehr orientierungslos gefühlt. Diese Unordung und Orientierungslosigkeit lassen mich müde und schwerfällig fühlen. Und sie zeigen sich auch im außen. Es läuft irgendiwe nicht rund. Klienten sagen kurzfristig ab, der Schwung fehlt. Jetzt, mit diesem Bild, macht es für mich absolut Sinn und ich habe zum ersten Mal seit längerem wieder das Gefühl, einen Plan zu haben statt mich weiter treiben zu lassen. Heilsame Erkenntnis. Und ich freue mich auf die Umsetzung!

Premiere! Ich gehe ins Fitnessstudio

Ich hätte niemals gedacht, dass ich das jemals tun werde. Und nun ging es plötzlich ganz schnell. Von der Idee bis zur Ausführung: Probetraining, Aufnahme und bereits 3 Trainingseinheiten in einer Woche. Und es tut mir gut, ich komme raus und spüre meinen Körper auf neue Art und Weise.

Meine Gründe? Es hat mit den Punkten des Krankseins und der Neusortierung zu tun. Ich habe festgestellt, dass mein Energielevel gerade so unten ist. Was dazu führt, dass ich wenig gebacken kriege und wenig Struktur habe. Aufs Joggen habe ich gerade wenig Lust, Yoga mache ich sowieso regelmäßig. In Bewegung zu kommen und einen Ort zu haben, wo mir das gelingt, tun mir und meinem Körper gut. Das merke ich jetzt schon nach den 3 Trainingseinheiten. Ich fühle mich klarer und beschwingter und packe Dinge anders an. Effizienter und zielorientierter. Ich möchte die dunkle Jahreszeit dafür nutzen, auch um dem Winterblues vorzubeugen. Und als Sahnehäubchen gibt es in diesem Frauen-Fitness-Studio eine Sauna!

Was war sonst noch los im Oktober?

  • Meine liebsten Kasseler-Programmkinos bieten jetzt einen Streaming-Dienst an. Eine echte Wohltat mit ganz besonderen Filmen!
  • Meinen Monatsrückblick Septermber geschrieben
  • Es hat sich leider unfassbar viel Unkraut im Garten angesammelt
  • Der zweite Teil der Yager-Therapie Weiterbildung hat stattgefunden und bereichert meine Arbeit mit dem Yager-Code unglaublich!
  • Ich war für ein Interview bei Katharina Nathe von achtsame Walderlebnisse eingeladen. Das Thema: meine Erfahrungen in ihrer Waldbadeausbildung. Das Interview in voller Länge kannst du dir HER anhören
  • Ich habe mir ein professionelle Mikrophon gekauft und es ist supertoll für die Audioaufzeichnungen meiner Mediationen und Online-Kurse
  • Eine Woche Urlaubsvertretung in der Solartechnik-Firma meine Partners.
  • Ein Salamander-Wald-Regen-Spaziergang – wusstest du, dass Feuersalamander im Wald leben und nach längerer Trockenheit den ersten Regen nutzen? Deswegen sind uns auf diesem Spaziergang im strömenden Regen unglaublich viele Feuersalemder begegnet

Was steht im November an?

  • Ein Freebie erstellen und auf meine Website einbinden
  • den Kurs die „SEO-Schatzkarte“ zu Ende führen und umsetzen
  • den Garten fertig entkrauten
  • Geburtstag feiern – mein Sohn wird 14!
  • Mich, meine Ziele und meine Angebote sortieren und strukturieren
  • einen neuen und cooleren Namen für meinen Online-Kurs finden